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Tag der Norddeutschen – Making off

Alles begann mit einem (an)gebrochenen Zeh. Frieda hatte sich am Tag vor den Dreharbeiten den Fuß in der Tür geklemmt.

Frieda konnte daher leider nicht den ganzen Tag dabei sein - soviel war klar

Frieda konnte daher leider nicht den ganzen Tag dabei sein. Sehr schade – aber leider nicht zu ändern.

Also schnell Jutta Meinecke informiert (die Autorin, die uns den ganzen Tag begleitet hat), die wiederum die Redaktion in Hannover über Friedas Zeh-Malheur in Kenntnis setzte.

Frieda wollte sich nicht damit abfinden, auf den Deich- und Entenwerder-Dreh verzichten zu müssen.

Frieda wollte sich nicht wirklich damit abfinden, zuhause bleiben zu müssen.

Nichtsdestotrotz ging es Freitag ganz pünktlich los. Drehort: Wohnzimmer. Da konnte Frieda ja auch noch dabei sein. (In der Nacht hatte sie sich übrigens erfolgreich den Verband abgefummelt.)

Dreharbeiten mit tierischen Protagonisten sind schon etwas Besonderes...

Dreharbeiten mit tierischen Protagonisten sind schon etwas Besonderes.

Wir wurden also zunächst beim Frühstück gefilmt (auch die Hunde) und dabei, wie wir auf Facebook mit unseren Fans interagieren.

Danach ging es in den Garten – rumtoben und O-Töne aufzeichnen.

Just in dem Moment, als einige O-Töne aufgezeichnet werden sollten, schmiss einer der Nachbarn seinen Rasenmäher an...

Just in dem Moment, als die ersten O-Töne aufgezeichnet werden sollten, schmiss einer der Nachbarn seinen Rasenmäher an…

Lärm ging natürlich gar nicht. Also wurde der Nachbar liebevoll von Matthias, dem Kameramann, ermuntert, doch noch 10 Minuten mit Rasenmähen zu warten. Danach drehten wir nochmal im Haus.

Schnell noch ein paar Aufnahmen auf dem Sofa und dann ging es weiter zum nächsten "Set".

Schnell noch ein paar Aufnahmen auf dem Sofa – dann weiter zum nächsten „Set“.

Also alle in ihre Autos und ab nach Rothenburgsort zu mir ins Büro. Dort warteten schon Susanne Röhse vom NDR-Hörfunk sowie Kirsten Meyer, unser Coachee.

Während im Coaching-Raum alles vorbereitet wurde, wurde ich nebenan in meinem Büro für einen Radiobeitrag interviewt.

Während im Coaching-Raum alles vorbereitet wurde, wurde ich nebenan in meinem Büro für einen Radiobeitrag interviewt.

Beim Coaching konnten wir keine Making off-Fotos machen, dazu waren wir alle viel zu beschäftigt und konzentriert. Und natürlich ins Coaching vertieft. Kirsten machte ihre Sache super, sie war sehr locker vor der Kamera.

Während des Coachings kam auch Daniela Merz von der SOLLSUCHSTELLE*, die Wilma in den Garten entführte. Durch einen Windstoß verhakte sich allerdings die schwere Garten-Kellertür in einer Wandfuge und wollte nicht mehr zugehen. Da mussten sowohl Matthias (der Kameramann) als auch Sebastian (der Tonmann) brutal zur Sache schreiten. Mit Erfolg, wir konnten mit 45 Minuten Verspätung weiter zum nächsten Drehort.

Ach nein, noch nicht. Vorher mussten wir das „Treatment “ (mit den Interview-Fragen) noch einmal ausdrucken – es war nämlich spurlos verschwunden. (Es ist übrigens bis heute auch nicht wieder aufgetaucht…seltsam…)

Wilma war glücklich, endlich auf ihre Kosten zu kommen. Sie dankte es uns mit einem...ach lassen wir das...ich lief also die restliche Zeit am Deich mit einer schwarzen Tüte herum...

Wilma war glücklich, auf dem Kaltehofer Elbdeich endlich auf ihre Kosten zu kommen. Sie dankte es uns mit einem… Ich lief also die restliche Zeit am Deich mit einer schwarzen Tüte herum…

Am Deich war es fast menschenleer.

Es war unheimlich windig oben auf dem Deich.

Es war unheimlich windig oben auf der Deichkuppe.

Der Wind zauste uns ganz schön durch die Haare. Typisch norddeutsch eben – und darum sollte es ja schließlich heute auch gehen.

Gut dass es für solche Aktionen Puschelmikros gibt.

Gut dass es für solche Aktionen Puschelmikros gibt.

Unterwegs trafen wir dann auf Janin Ziegenhagen von Billys Hundebetreuung.

Wilma freute sich sehr, ihre Kumpels aus der Spielgruppe zu treffen und flitze wie eine irre über den Deich.

Wilma freute sich sehr, ihre Kumpels aus der Spielgruppe zu treffen und flitzte wie toll über den Deich.

Wir gingen noch eine Weile zusammen am Deich entlang, zwischendrin marschierten die Hunde am Elbufer im Matsch herum.

Der schwarze Mops zu meinen Füßen wollte uns nicht mehr von der Seite weichen. Er wäre am liebsten mit uns mitgegegangen.

Der schwarze Mops „Muffin“ zu meinen Füßen wollte uns nicht mehr von der Seite weichen.

Noch schnell ein paar O-Töne aufnehmen und weiter gings nach Entenwerder.

Zwischendrin kam auch noch ein Reporter von der Bergedorfer Zeitung und hat ein paar Fotos gemacht. Ein Interview machen wir noch...in Ruhe.

Zwischendrin kam auch noch ein Reporter von der Bergedorfer Zeitung und hat einige Fotos gemacht. Das dazugehörige Interview machen wir auch noch…ganz in Ruhe.

In Entenwerder hatte Daniela schon alles für das geplante „Schnapp die Wurst-Shooting“ vorbereitet.

Das Objekt der Begierde.

Das Objekt der Begierde.

Als wir am Drehort in Entenwerder ankamen, war dort mächtig was los. Es wurden gerade Boote aus dem Wasser geholt, so dass wir entweder warten mussten, bis die Luft rein war – oder die Leute eine Einverständniserklärung unterzeichneten und Teil des Beitrags wurden.

Wilma sprach unheimlich auf die Würste an. Gute Voraussetzungen für unser Shooting.

Wilma sprach unheimlich auf die Würste an. Gute Voraussetzungen für unser Shooting.

An diesem Tag lief Wilma zur Höchstform auf. Die Würste waren für sie dermaßen attraktiv, dass wir hervorragende Motive gewinnen konnten.

Das Ergebnis: tolle Motive für unsere nächste Postkartenaktion und eine zufriedene Wilma, mit einem 10-Würste-Bauch.

Das Ergebnis: tolle Fotos für unsere nächste Postkartenaktion und eine zufriedene Wilma, mit einem 10-Würste-Bauch.

Zu allem Überfluss sollte ich Wilma (so vollgefressen wie sie war) für einen „Einspieler“ vor die Kamera wuchten. Wir mussten die Szene immer wieder drehen, weil ich so gar nicht locker sondern ziemlich angestrengt aussah.

25 Kilo Lebend-Basset + 10 Würstchen. Und dann noch entspannt in die Kamera sprechen...

25 Kilo Lebend-Basset + 10 Würstchen. Und dann noch entspannt in die Kamera sprechen…

„Ich heiße Sabine Dinkel…und das hier…ächz…ist meine Co-Trainerin Wilma…“ „Nochmal bitte, du siehst so angestrengt aus…“ Haha.

Wilma sah aber auch nicht viel besser aus. Wie ein nasser Sack baumelte sie vor meinem Bauch.

Wilma sah aber auch nicht viel besser aus. Wie ein nasser Sack baumelte sie vor meinem Bauch.

Lustig war, dass sich inzwischen einiges an Zaungästen eingefunden hatte, die jede gelungene Szene mit Applaus (oder Gelächter) goutierten.

Jutta Meinecke hatte gut lachen (sie hatte ja auch keinen überfressenen Basset im Arm)

Jutta Meinecke hatte gut lachen (sie hatte ja auch keinen wurstlastigen Basset im Arm)

So langsam ging es in die Zielgerade. Einen O-Ton noch und dann zurück nach Lohbrügge. Aufs Sofa.

Hier sieht man mich deutlich entspannter. Denn Wilma trank derweil einen großen Schluck Elbwasser, da die Würstchen scheinbar sehr durstig machten.

Hier sieht man mich deutlich entspannter. Denn Wilma trank derweil einen großen Schluck Elbwasser, da die Würstchen scheinbar sehr durstig machten.

Wieder zuhause angekommen – es war inzwischen 19.00 Uhr – gab es ein abschließendes Gedichte Vorlesen auf dem Sofa.

Geschafft. Endlich Feierabend. Auch Frieda war rechtschaffen erledigt von den ersten Dreharbeiten ihres Lebens.

Geschafft. Endlich Feierabend. Auch Frieda war rechtschaffen erledigt von den ersten Dreharbeiten ihres Lebens.

Es war ein toller, aufregender und unheimlich fröhlicher Tag. Müde waren wir nun aber alle.

Wilma war schon im Lummerland. Vermutlich träumte sie von schwedischen Wurstdosen.

Wilma war schon im Lummerland. Vermutlich träumte sie von schwedischen Wurstdosen.

Und so geht es weiter:

Kamera- und Tonmann bereiten das Material für Jutta vor

  • Jutta sichtet alles und schickt ihre Auswahl nach Hannover
  • Dort wird das Material für den großen Gesamtbeitrag ausgewählt
  • Die Regisseurin Franziska Stünkel fügt in den nächsten Monaten ausgewähltes Material der 100 Filmteams zu einem 18-Stunden-Dokument zusammen
Ich glaube, wir waren alle ganz zufrieden mit unserem Tag.

Ich glaube, wir waren alle ganz zufrieden mit unserem Tag.

Wir sind sehr gespannt, ob es vorher noch einzelne Auszüge zu sehen gibt und was noch so passiert. Denn bis zur Erstausstrahlung am 10. November 2012 ist es noch lange hin.

Und jetzt noch eine Lobhudelei:

  • Danke an Daniela Merz für die tollen Fotos und das Wurst-Shooting (Sie erkennen ihre Fotos daran, dass sie einfach viel professioneller aussehen als meine Handy-Fotos).
  • Und vielen Dank auch an Kerstin, Janin, Alexej, Matthias, Sebastian und vor allem auch an Jutta, die uns so geduldig und aufmunternd durch den Tag geführt hat.
  • Nicht zu vergessen Heike.
  • Und den wahnsinnig wichtigen Wahlhelfer Volker.
  • Danke an alle Freunde, Klienten, „Gehirnstürmchen“, „Pü-Dschamas“, Nachbarn, Kollegen und lieben Facebook-Fans.
  • Und alle anderen, die uns das hier ermöglicht haben.
Towanda!

Towanda!

Das Radio-Interview werde ich separat bei YouTube hochladen und gesondert einstellen.

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